Unglaublich, dass ich seit fast 30 Jahren in Asien unterwegs bin und bis heute die Tempel von Ankor noch nicht gesehen habe. Nachdem Kambodscha nach der langen Corona-Reise-Abstinenz seine Grenzen wieder geöffnet hat, möchte ich endlich hin, solange noch nicht wieder so viele Touristen unterwegs sind.

Insgesamt drei Wochen habe ich für Kambodscha geplant. Da Kambodscha gerade einmal halb so groß ist wie Deutschland und oft auf die Tempel von Angkor reduziert wird könnte man meinen, dass das fast schon ein wenig zu lang ist. Aber es gibt so viel mehr zu entdecken, das es gerne für mich auch noch ein oder zwei Wochen hätten mehr sein dürfen. Eine knappe Woche habe ich schon allein für Siem Reap und Umgebung geplant, um den heiligen Berg Phnom Kulen, die phantastischen Tempel von Angkor und den wunderbaren und wirklich beeindruckenden Tonle Sap-See mit den schwimmenden Dörfern und den Dörfern auf Stelzen zu erkunden.

Unglaublich, dass ich seit fast 30 Jahren in Asien unterwegs bin und bis heute die Tempel von Ankor noch nicht gesehen habe. Nachdem Kambodscha nach der langen Corona-Reise-Abstinenz seine Grenzen wieder geöffnet hat, möchte ich endlich hin, solange noch nicht wieder so viele Touristen unterwegs sind.

Insgesamt drei Wochen habe ich für Kambodscha geplant. Da Kambodscha gerade einmal halb so groß ist wie Deutschland und oft auf die Tempel von Angkor reduziert wird könnte man meinen, dass das fast schon ein wenig zu lang ist. Aber es gibt so viel mehr zu entdecken, das es gerne für mich auch noch ein oder zwei Wochen hätten mehr sein dürfen. Eine knappe Woche habe ich schon allein für Siem Reap und Umgebung geplant, um den heiligen Berg Phnom Kulen, die phantastischen Tempel von Angkor und den wunderbaren und wirklich beeindruckenden Tonle Sap-See mit den schwimmenden Dörfern und den Dörfern auf Stelzen zu erkunden.

Siem Reap - kleines beschauliches Städtchen

Durch Angkor ist die Provinz Siem Reap und ihre gleichnamige Hauptstadt die am meisteen besuchte Region in Kambodscha. Von ca. 10 Mio. Touristen in 2019 ist die Rede. Die meisten bleiben jedoch nur zwei bis drei Tage, um in einem Schnelldurchlauf einige der Tempel von Angkor zu besichtigen und eventuell noch eine kurze Bootsfahrt auf dem nahe gelegenen Tonle Sap zu einem der schwimmenden Dörfer zu unternehmen. Schade, denn sowohl die Stadt als auch die gleichnamige Provinz im Norden von Kambodscha hat so viel mehr zu bieten.

Jetzt in der "Kurz-nach-Corona-Zeit" macht Siem Reap auf mich einen eher beschaulichen Eindruck. Wie es hier vor Corona mit 10 Mio. Touristen "ausgesehen" haben mag kann ich mir nur schwer vorstellen. Deshalb bin ich sehr froh JETZT hierher gekommen zu sein.

Die schmucke Kleinstadt Siem Reap ist der Dreh- und Angelpunkt! Sie liegt gerade mal knapp sechs Kilometer von Angkor Wat im Norden und zehn Kilometer vom Tonle Sap See im Süden entfernt. Entsprechend ausgeprägt ist die touristische Infrastruktur. Es gibt unzählige Unterkünfte vom einfachsten Gästehaus bis hin zur 5*-Luxusherberge. Auch die Auswahl an Restaurants ist riesig. Hier findet mit Sicherheit jeder etwas für seinen Geschmack - sogar den deftigen Schweinebraten. Außerdem warten "Heerscharen" von Guides vieler Sprachrichtungen sowie Tuk Tuk- und Taxifahrer auf Gäste.

Nach dem langen Flug bin ich froh endlich im Hotel zu sein. Im Anjali Boutique Hotel habe erst einmal kaum einen Blick für die schöne Unterkunft sondern nur eines im Sinn - ein oder zwei Stündchen schlafen. Später schaue ich mich erst mal etwas näher um.

So schön und stylisch das Hotel auch ist - es liegt etwa zehn Minuten Tuk Tuk-Fahrt vom Zentrum entfernt und weitab von allen Restaurants und Geschäften. Ich empfinde es als einigermaßen lästig am späten Abend nach dem Bummeln und Abendessen noch auf Tuk Tuk-Suche zu gehen, um zum Hotel zurückzufahren. Ein Hotel direkt in der Innenstadt wäre für mich sehr viel praktischer und angenehmer gewesen, denn Siem Reap hat viel Kurzweiliges für seine Besucher zu bieten.

Übernachten im Zentrum von Siem Reap

Die Auswahl an Unterkünften in Siem Reap ist riesengroß. Unter booking.com werden in Siem Reap über 400 Hotels aller Kategorien und Preisklassen aufgelistet. Auch direkt im Stadtzentrum in Laufweite zum Nachtmarkt, dem "Alten Markt" und der Central Market Street gibt es eine Vielzahl von Unterkünften in allen Preiskategorien. Dabei verfügen oftmals Gästehäuser der gehobenen Kategorie oder einfache Mittelklassehotels sogar schon über einen Swimmingpool:

Einfache Gästehäuser wie z.B. das Sam So Gästehaus oder das Seven Cancles (etwa 1 km bis zum Stadtzentrum südlich vom Siem Reap Fluss gelegen) bieten Zimmer mit Bad/WC schon ab 14 € / 17 €; Frühstück wird ebenfalls serviert, muss aber extra bezahlt werden. Sehr günstig liegt auch Le Water Villa für 18 € incl. Frühstück einen knappen Kilometer östlich von der Pub Street.

Einfache Mittelklassehotels um die 3* gibt es bereits ab 30 € das Zimmer, also für zwei Personen incl. Frühstück. Hier gefällt mir das Neth Socheata Hotel (ca. 600 m von der Pub Street) oder Uncle Sam's Villa sehr gut.

In der gehobenen Mittel- und Luxusklasse 4-5* ist die Auswahl an Unterkünften im Stadtzentum ebenfalls groß. Hier ist mir besonders das Steung Siem Reap Hotel ab 72 € pro Zimmer incl. Frühstück aufgefallen. Es liegt direkt "um die Ecke zur Pub Street. Etwas weiter entfernt, aber immer noch zentral liegt das Somadevi Angkor Resort & Spa ab 61 € für das Doppelzimmer

Bei meinem nächsten Besuch in Siem Reap - und der ist bereits fest geplant - ist es mir besonders wichtig, dass das Gästehaus oder Hotel in Laufweite zum Zentrum liegt.

Lecker Essen im Zentrum von Siem Reap

Wannimmer ich in Asien unterwegs bin freue ich mich auf die einheimische Küche. Die Auswahl an Restaurants mit kambodschanischer Küche ist groß. Wärmstens empfehlen kann ich "Khmer Kitchen" direkt an der Ecke der 9. Straße zur 2 Thnou Street. Hier koste ich zum  ersten Mal "Amok", ein mildes kambodschanisches Curry-Gericht, das mit Reis und einer Fleischeinlage wie Hühnchen oder Fisch serviert wird. Es ist einfach nur köstlich!

Mindestens genauso viele Restaurants mit internationaler Küche sind im Angebot. Ganz lecker esse ich z.B. auch im indischen Restaurant "Curry King" in der 11. Straße Ecke 9. Straße/Pub Street. Aber auch viele andere Geschmacksrichtungen sind in der Innenstadt von Siem Reap vertreten. Hier findet mit Sicherheit jeder etwas für seine kulinarischen Gelüste.

Mindestens ebenso beliebt und kulinarisch interessant sind die zahlreichen Streetfood-Stände rund umd den Psar Chaa-Markt/Old Market mitten im Zentrum, auf dem Nachtmarkt und auf der anderen Seite des Siem Reap-Flusses entlang der Fluss-Promenade. Die Auswahl ist gewaltig und viele Streetfood-Stände bieten kleine Tischchen und Stühle, um die kleinen Mahlzeiten direkt an Ort und Stelle gemütlich zu genießen. 

Unternehmungen in Siem Reap für einen kurzweiligen Abend

Neben den kulinarischen Genüssen bei einem schönen Abendessen in netter Atmosphäre bietet Siem Reap noch viele Möglichkeit für die kurzweilige Abendgestaltung.

Besuche auf einem der vielen lebhaften Märkte

Den Besuch des großen Psar Chaa-Markt/des Old Market musst Du nicht extra einplanen. Wenn Du im Zentrum unterwegs bist kommst Du zwangsläufig dort vorbei, denn er liegt ganz in der Nähe der legendären Pub Street. Die meisten Stände befinden sich innerhalb der riesigen Markthalle. Obwohl der Alte Markt viel von Touristen besucht wird spürt man hier trotzdem noch die authentische traditionelle Marktatmospäre, denn täglich kommen viele Einheimische hierher um ihre frischen Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen. Egal, was man sucht - hier wird man bestimmt fündig!

Das Treiben auf dem Open Air-Nachtmarkt ist auch immer wieder sehenswert. Zum einen gibt es den Nachtmarkt in der nördlichen Parallelstraße zur Pub Street und die Angkor Night Market Street

Phare Zirkus in Siem Reap - Manege frei für den guten Zweck

Einen Zirkus auf einer Reise zu besuchen habe ich bisher eher für Zeitverschwendung gehalten. Der Phare Zirkus ist allerdings etwas ganz besonderes. Er ist kein Zirkus im klassischen Sinne sondern eine hochklassige Akrobatik-Show. Dass der Zirkus 2018 eine Einladung zum Sziget-Festival in Ungarn erhielt und es einige der Darsteller sogar in den berühmten Cirque du Soleil geschafft haben, spricht für sich.

Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der Phare Zirkus 2013. Damit begann eine Erfolgsgeschichte. Selbst jetzt in der Nach-Corona-Zeit waren die meisten der 300 Plätze rund um die Manege in dem großen Zelt, das tatsächlich an ein Zirkuszelt erinnert, besetzt. Die großartige Akrobatik ist eingebettet in Szenen des kambodschanischen DorKünstlerschule Phare Ponleu Selpak in Battambangf-Alltages und bietet ca. anderthalb Stunden kurzweilige und amüsante Unterhaltung.

Die Musiker und Akrobaten des Phare Zirkus haben ihre Fähigkeiten an der Schule der gemeinnützigen Organisation Phare Ponleu Selpak in Battambang erlernt, was soviel bedeutet wie "Der Glanz der Künste". Hier erhalten Kinder aus schwierigen Verhältnissen nicht nur Unterricht in Kunst, Musik und Artistik sondern auch eine gute Schulbildung. Viele der Schüler sind Waisen, ehemalige Straßenkinder oder stammen aus sehr armen Familien. Die Schule wird neben Spenden auch mit den Einnahmen aus dem Phare Zirkus finanziert.

Auf meiner weiteren Reise durch Kambodscha habe ich auch die  besucht und war sehr beeindruckt. 

Nachtleben in der legendären Pub Street

Wer nach einem langen Tempel-Tag am Abend noch ein wenig unterwegs sein will ist in der Pub Street und den angrenzenden kleinen Gassen mitten im Zentrum genau richtig.

Verfehlen kann man die Pub Street nicht, denn sie ist ansprechend dekoriert mit Leuchtwürfeln. Hier, in der "Street 8, wie die Pub Street offiziell heißt, kann man in entspannter Dinner-Atmosphäre oder bei einem leckeren Cocktail den Tag ausklingen lassen. Restaurant reiht sich an Restaurant garniert mit Kneipen, Bars und Nachtclubs. Für die ganz späten Nachschwärmer gibt es auch einige "Late Night Bars".

 

 

 

 

In den nächsten Tagen werde ich hier von meinen weiteren Erfahrungen und Erlebnissen in Siem Reap, den Tempeln von Angkor und bei den Besuchen der schwimmenden Dörfer am Tonle Sap See berichten.

 

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